In der Sporthalle Krems stand wieder alles im Zeichen des Miteinanders. Beim Fußball-Inklusionscup begegneten sich Schüler:innen und Lehrkräfte des Bundesrealgymnasiums Ringstraße und der Allgemeinen Sonderschule Krems nicht als Gegner auf dem Spielfeld, sondern als Team.
Von Beginn an war spürbar: Hier geht es um mehr als Tore und Spielstände. In Mannschaften mit klingenden Namen wie „Inter Inklusion“, „Real Respekt“, „Wiener Sozialclub“, „Union Zusammenhalt“ und „SV Solidarität“ spielten Jugendliche beider Schulen gemeinsam mit ihren Lehrer:innen. Diese bewusste Durchmischung machte den besonderen Charakter des Turniers aus.
Es wurde gepasst, verteidigt, gelacht und gejubelt. Entscheidend war nicht, wer am Ende vorne lag, sondern dass gemeinsam gespielt wurde. Hemmschwellen verschwanden, neue Kontakte entstanden und Fairness wurde selbstverständlich gelebt. Auch auf den Tribünen war die Begeisterung groß – die Unterstützung der Zuschauer:innen trug zur positiven Stimmung bei.
Wer schließlich die meisten Tore erzielt hatte, rückte fast in den Hintergrund. Was zählte, war das gemeinsame Erlebnis. Der Ball wurde zum Bindeglied – und genau darin lag der eigentliche Gewinn dieses Tages.